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 Labyrinthe  in  Kamsdorf 
  nach Entwürfen der Künstlerin Jess Fuller
                                   Aus einer Idee wird Wirklichkeit
Auf dem Kirchhof Kamsdorf entsteht ein Labyrinthgarten
Spender und freiwillige Arbeitsleistungen ermöglichen die Verwirklichung des Schieferlabyrinths
 
Wir bedanken uns bei den Spendern und Helfern:  bei Herrn Egerer, vst und Herrn Kastner, Großtagebau, beim Bauhof Kamsdorf, bei  Herrn Oberländer 
 und Herrn Pautzke
     

 Das erste Labyrinth auf dem Kirchhof ist fertig.

Die Künstlerin Jess Fuller entwarf die Gestalt für das erste Labyrinth, begehbar auf Schieferplatten. 
Der Bauhof Kamsdorf übernahm des Abtragen der Grasnarbe und den Aushub. Herr Kastner, Großtagebau Kamsdorf, spendete Schotter und Kies, der mit Fahrzeugen des Bauhofs angefahren wurde.
Herr Egerer, vts Unterloqitz, stellte unentgeltlich die Schieferplatten zur Verfügung, die von Herrn Oberländer und Herrn Pautzke nach Kamsdorf transportiert wurden.
Am 05.11.2011 legten Frau Fuller und Herr Pautzke die Platten.                                                                                 









 





Am 07. und  08. 11. arbeiteten Herr Oberländer  und
Herr Pautzke am Labyrinth, um die Platten auszurichten und den Zwischenraum mit Kies aufzufüllen.
Organisatorische Leitung des Projektes Herr Pautzke.



 Das erste Labyrinth  -  
 ein Schieferlabyrinth      
         

                                       


























 

 

























Das Labyrinth - der Weg, der nicht irrt
Das Labyrinth gehört zu den ältesten Symbolen der Menschheit. Es ist ein zutiefst optimistisches Zeichen. Es zeigt uns: alle verschlungenen Pfade des Lebens folgen einer sinnvollen Ordnung, haben einen Ursprung, eine Mitte und ein Ziel, das letztlich nicht verfehlt werden kann. Es ist ein einfaches lineares Symbol für die komplexen Gegensätze der Lebensordnungen. Im Gegensatz zur Spiralform kommt die labyrinthische Struktur in der Natur nicht vor. Die Menschen haben das Labyrinth  für den Kreislauf von Werden, Vergehen und Neuwerden als gleichnishaftes Zeichen geschaffen. Die Form des Labyrinths bezeugt, dass die Menschen die Gesetze ihres Daseins erkannt und akzeptiert haben und dass die fortwährende Bewegung den Weg versinnbildlicht.
Die Struktur des Labyrinths ist sehr klar.
Es gibt runde oder rechteckige Labyrinthformen. Das „Prinzip Umweg“  führt einen kreuzungsfreien Weg ohne Wahlmöglichkeiten ins Zentrum und von dort wieder zurück zum Eingang, der nun zum Ausgang wird. Die Begrenzungslinien sind nur an einer Stelle offen. Es ist eine komplizierte Bewegungsfigur mit Pendelcharakter, eine Spannung zwischen Gehen  und Stehen.  



Im Labyrinth verliert man sich nicht.
Im Labyrinth findet man sich.
Im Labyrinth begegnet man nicht dem Minotauros.
Im Labyrinth begegnet man sich selbst.
                                               
Herrmann Kern





  Rasenlabyrinth von Graitschen
 
    
Ausstellung
10.12.2011 bis 20.03.2012

   
   Textikunst
Textildesign




                                  aktuell 


Geschichten hinterm Schleier 
 am 04.03.2012, 15.00 Uhr

  








 ein Sonntagnachmittag
 für Kinder und Erwachsene
 mit Nordrun Strunz        Vorschau


 Labyrinth für Kamsdorf
  



       



                                  Labyrinth


 Wandbild

 



 
                                   Wandbild