Ein Labyrinthgarten in Kamsdorf nach Entwürfen der Künstlerin Jess Fuller Aus einer Idee wird Wirklichkeit
Aufruf zur Mithilfe: In den nächsten Wochen ist auch Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit am Labyrinth gefragt. Melden Sie sich Tel: 03671/641095
28.04.2012
Baubeginn
des 2.Labyrinths "Begegnung in Bewegung" ,ein Rasenlabyrinth,
Den Bau des 2. Labyrinths eröffneten Frau Fuller, Frau Pastorin Schubert, Frau Lau, Frau Heubach, Frau und Herr Pautzke, Herr Oberländer, Herr Pfeifer und Herr Scholtes. Auf der von Herrn Oberländer gemähten Fläche legte Frau Fuller die Form des Labyrinths an. Arbeit für die freiwilligen Helfer waren Stufen einsetzen, die Begrenzung ausstechen, Schutt beseitigen, einen jahrealten, großen Abfallhaufen entfernen, Pflanzflächen vorbereiten. Der Bauhof unterstützt bei der Abfuhr.
Einsatz 15.05.2012
Kamsdorfer Kursteilnehmer der Mal- und Zeichenschule starten einen Einsatz am Labyrinth.
Das zweite Labyrinth " Begegnung in Bewegung" wird ein Rasenlabyrinth, das viele verschiedene Sichtweisen ermöglicht. Hier begegnen wir dann Kunstwerken der Künstlerinnen: Jess Fuller, Sylvia Bohlen, Karien Veervort. Für die ersten Spenden für die Kunstobjekte bedanken wir uns bei: der Frauenbegegnungsstätte Kamsdorf, dem Trio"ON THE FRITZ", Saalfeld den Besuchern der Ausstellung "Und das Licht..." aus Goßwitz und Erfurt , aus Saalfeld, aus Kamsdorf einigen Hörern des Vortrages "PHÄNOMEN LABYRINTH" am 27.04.2012
Eine großzügige Spende für die Planung des Labyrinthgartens ist bei uns von E.ON Thüringen eingegangen. Wir bedanken uns sehr.
Das Leben ist ein beständiges Gehen im Labyrinth: ankommen und aufbrechen, zur Mitte finden und sie wieder verlassen, sich wenden müssen und doch immer weiterkommen.Gernot Candolini
Jess Fuller, Bildhauerin: Meine Motivation Labyrinthe zu gestalten sind Bewegungen, Entdeckungen und innere Reisen.Diese sind sowohl wichtige Elemente im Entstehungsprozess des Kunstwerks als auch das erwünschte Erlebnis der Besucher.
Der Irrgarten ist kein Labyrinth Das Labyrinth - der Weg, der nicht irrt Das Labyrinth gehört zu den ältesten Symbolen der Menschheit. Es ist ein zutiefst optimistisches Zeichen. Es zeigt uns: alle verschlungenen Pfade des Lebens folgen einer sinnvollen Ordnung, haben einen Ursprung, eine Mitte und ein Ziel, das letztlich nicht verfehlt werden kann. Es ist ein einfaches lineares Symbol für die komplexen Gegensätze der Lebensordnungen. Im Gegensatz zur Spiralform kommt die labyrinthische Struktur in der Natur nicht vor. Die Menschen haben das Labyrinth für den Kreislauf von Werden, Vergehen und Neuwerden als gleichnishaftes Zeichen geschaffen. Die Form des Labyrinths bezeugt, dass die Menschen die Gesetze ihres Daseins erkannt und akzeptiert haben und dass die fortwährende Bewegung den Weg versinnbildlicht. Die Struktur des Labyrinths ist sehr klar. Es gibt runde oder rechteckige Labyrinthformen. Das „Prinzip Umweg“führt einen kreuzungsfreien Weg ohne Wahlmöglichkeiten ins Zentrum und von dort wieder zurück zum Eingang, der nun zum Ausgang wird. Die Begrenzungslinien sind nur an einer Stelle offen. Es ist eine komplizierte Bewegungsfigur mit Pendelcharakter, eine Spannung zwischen Gehen und Stehen.
Im Labyrinth verliert man sich nicht. Im Labyrinth findet man sich. Im Labyrinth begegnet man nicht dem Minotauros. Im Labyrinth begegnet man sich selbst.Herrmann Kern
Ein Ort der Stille kann nun wieder belebt werden. Der Kirchhof, ehemals letzte Ruhestätte, ist ein idealer Platz für das Vorhaben, einen Garten mit drei Labyrinthen zu schaffen: drei Labyrinthe, drei verschiedene Wege, drei verschiedene Erlebniswelten.
1. Labyrinth"Zeichen und Spuren auf dem Weg“ Das Schieferlabyrinth ist bereits fertig.
2. Labyrinth "Begegnung in Bewegung“, das im Sommer fertiggestellt wird, wird ein Rasenlabyrinth. Neben der Freude an der Bewegung sind ganz einfache, grundlegende Lebensweisheiten im Labyrinth verborgen. Im Labyrinth „Begegnung in Bewegung“ werden die unterschiedlichsten Möglichkeiten der Begegnungen (mit sich selbst, mit anderen Menschen, mit Stille, mit der Natur u.a. ), zu erleben sein, hier wird man auf Kunst treffen - auf Objekte von drei Künstlerinnen: Jess Fuller, Sylvia Bohlen, Karien Veervort. Hier werden Begegnungen zum Ereignis.
3. Labyrinth "Weg nach innen"
1. Labyrinth
ein Schieferlabyrinth
"Zeichen und Spuren auf dem Weg"
Das erste Labyrinth auf dem Kirchhof ist fertig.
Die Künstlerin Jess Fuller entwarf die Gestalt für das erste Labyrinth, begehbar auf Schieferplatten. Der Bauhof Kamsdorf übernahm des Abtragen der Grasnarbe und den Aushub. Herr Kastner, Großtagebau Kamsdorf, spendete Schotter und Kies, Herr Egerer, vts Unterloqitz, stellte unentgeltlich die Schieferplatten zur Verfügung. Am Labyrinth arbeiteten Frau Fuller, Herr Oberländer und Herr Pautzke, der auch die organisatorische Leitung des Projektes hat.
Wir bedanken uns bei den Spendern und Helfern: bei Herrn Egerer, vst und Herrn Kastner, Großtagebau, beim Bauhof Kamsdorf, bei Herrn Oberländer und Herrn Pautzke
Das erste Labyrinth -
„Zeichen und Spuren auf dem Weg“
Am 27.04.2012 verfolgten ca 30. Hörer den Vortrag PHÄNOMEN LABYRINTH.
Rasenlabyrinth von Graitschen
neue Ausstellung Und das Licht erhellt Formen vom 28.03. bis 20.06.2012